Lieferarten der Widerstandslegierungen - Blanke Drähte liefern wir gemäß DIN 46460, Teil 1, die Maße und Widerstandswerte sind nach DIN 60317 genormt.
- Im Allgemeinen gilt für den Längenwiderstand eine Toleranz von ±5 % vom Nennwert, bei dünnen Drähten und niederohmigen Legierungen bis zu ±10 %.
- Innerhalb einer Drahtlänge liegt die Toleranz maximal bei etwa ±1 % vom angegebenen Widerstand pro Meter.
- Für oxidierte Drähte sind die technischen Lieferbedingungen in DIN 46464 zusammengefasst.
- Durch eine Oxidschicht isolierte Drähte können bis zur höchsten Gebrauchstemperatur des blanken Drahtes verwendet werden. Die elektrische Durchschlagspannung liegt bei der Legierung ISOTAN® über 10 V, bei den Nickel-Chrom-Legierungen ISA®-CHROM 80 und ISA®-CHROM 60 bei über 3 V.
- Für lackierte und mit Seide umsponnene Drähte gelten die Lieferbedingungen nach DIN 60317.
- Wir lackieren Drähte mit einem sogenannten lötbaren Lack (Typ V); diese Drähte können direkt verzinnt werden, wenn es die Drahtlegierung zulässt. Wahlweise steht ein hochtemperaturbeständiger Lack (Typ W 200) zur Verfügung, der bis 200 °C, kurzzeitig auch bei höheren Temperaturen, verwendet werden kann. Bei beiden Lacktypen beträgt die elektrische Durchschlagspannung je nach Abmessung 700 V bis über 2.500 V.
- Darüber hinaus ist es uns möglich Drähte mit Kunst-, Natur- oder Glasseide zu umspinnen oder eine Kombination aus Lack- und Seidenisolation herzustellen.
- Flachdrähte aus Widerstandslegierungen sind nach DIN 46465 genormt.
- Für Bänder und Bleche aus Widerstandslegierungen gibt es keine explizite Norm für Maßtoleranzen. Hier wenden wir für die Stärken- und Breitentoleranz die für Kupfer und Kupferknet-Legierungen nach DIN 13599 zulässigen Abweichungen an.
- Für Litzen aus Widerstandsdrähten sind die technischen Spezifikationen im Einzelfall festzulegen. Werden Heizkabel verwendet, sind unter Umständen die Bestimmungen nach VDE 0253 zu beachten. Auf Wunsch lassen sich besondere Toleranzen vereinbaren.

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