FAQ / Frequently Asked Questions
Präzisions- und Leistungswiderstände
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Warum werden die ISA-WELD®- und einige ISA-PLAN®-SMD-Strom-Messwiderstände nur als 2-Leiter angeboten?
Durch ein geeignetes Layout der Spannungsabgriffe auf der Platine kann mit einem 2-Leiter-Widerstand ein 4-Leiter-Abgriff in der Anwendung realisiert werden. Erst bei Werten < 5 mOhm ist ein Ansteigen des TK aufgrund des Kupfer-Vorwiderstandes zu erkennen. Die 4-Leiter-Widerstände sind dann vorzuziehen, wenn die Anforderungen an den TK entsprechend hoch sind.
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Wie ist das Pulsbelastungsdiagramm zu verstehen?
Das Pulsbelastungsdiagramm gibt die maximale Pulsleistung oder Energie als Funktion der Pulslänge für einen Widerstandswert der Baureihe an, welche das Bauteil auch nach über 1 Mio. Zyklen ohne nennenswerte Widerstandsdrift aushält. Da die Pulsbelastbarkeit vom Layout und der Folienstärke und damit vom Widerstandswert abhängt, ist in besonders kritischen Fällen diese Belastungsgrenze im Test separat abzusichern.
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Ist eine Dauerbelastung über dem als Dauer-/Nominallast auf dem Datenblatt angegeben Wert zulässig, wenn die maximale Kontaktstellentemperatur deutlich unterhalb der Power-Derating-Kurve liegt?
Aufgrund des besonders geringen Wärmewiderstandes sind die Bauteile bei z. B. Raumtemperatur deutlich höher belastbar als im Datenblatt angegeben. Für diesen Fall kann nach einer experimentellen Absicherung eine Sonderfreigabe erfolgen.
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Welche Anforderungen /Angaben sind zur Auswahl des idealen Messshunts notwendig und hilfreich?
Neben der bevorzugten Montagetechnik und dem Widerstandswert sind die Dauer- oder Pulsbelastung des Bauteils und die geforderte Toleranz die entscheidenden Größen.
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Bei vielen SMD-Bauteilen geben Sie im Datenblatt unter technischen Daten unter dem Punkt Stabilität < 1 % nach 2000 h an. Im Diagramm des Datenblatts liegt dieser Wert deutlich niedriger, z.B. bei < 0,25 % und sogar bis 5000 h. Warum?
Die typische Drift der Bauteile liegt bei < 0,25 %. Die angegebene Toleranz < 1 % ist die absolute Obergrenze für die Drift bzw. die maximale Belastung entsprechend der Lastminderungskurve.
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Wie kann die geschätzte Belastungsgrenze bei einem Kurzschluss (max. 1 - 5 Mal, keine kontinuierliche zyklische Belastung) bei den ISA-PLAN®-Widerständen ermittelt werden?
Diese kann nur durch detaillierte Laborversuche ermittelt werden, die wir gerne für Sie übernehmen.
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Was passiert mit einem ISA-PLAN®-Widerstand bei extremer Überlastung?
Bei extremer Überlastung kann die Widerstandsbahn schmelzen. Das Bauteil wird hochohmig bzw. brennt durch.
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Welche Widerstandswerte sind in der Regel bei ISA-PLAN®- und/oder ISA-WELD®-Widerständen verfügbar?
Standardmäßig sind die Werte an die E-12-Reihe angelehnt. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl weiterer Werte an. Bitte sprechen Sie uns an.
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Sind bei ISA-PLAN®- und ISA-WELD®-Widerständen auch kundenspezifische Ohm-Werte verfügbar? Wenn ja, gibt es eine Mindestabnahmemenge?
Prinzipiell sind alle denkbaren Werte zwischen der technisch machbaren Ober- und Untergrenze herstellbar. Diese sind mit einer Mindestabnahmemenge verbunden. Bitte sprechen Sie uns bzgl. der Machbarkeit und der Mindestabnahmemenge direkt an.
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Sie verwenden in der Regel MANGANIN® als Widerstandslegierung in den Widerständen. Der Temperaturkoeffizient von MANGANIN® wird mit < ± 10 ppm/K angegeben. Warum geben Sie auf den Datenblättern Ihrer SMD- Widerstände meist < ± 50 ppm/K an?
Der TK eines Bauteils setzt sich bei einem 2-Leiter aus dem TK des Widerstandsmaterials (z. B. MANGANIN®) und dem nicht vollständig vermeidbaren Einfluss der Zuleitung bzw. Kontaktierung zusammen. Daher geben wir den TK eines 2-Leiters üblicherweise mit < ± 50 ppm/K an.
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Zwischen welchen Messpunkten am Widerstand wird der Rthi ermittelt?
Üblicherweise zwischen den Kontaktstellen/Lötstellen und dem Hot Spot (Mitte des Widerstandes). Bei ISA-WELD®-Bauteilen zwischen dem Kupfer (1mm von der Schweißnaht) und der Mitte des Widerstandes.
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Was kann im schlimmsten Fall bei Überlastung eines ISA-WELD®-Widerstands passieren?
Die Bauteile der ISA-WELD®-Serie sind sehr robust und in der Praxis (besonders als SMD-Bauteile) nahezu unzerstörbar. Bei SMD-Bauteilen kann die Lötstelle zerstört werden. Bei anders kontaktierten ISA-WELD®-Bauteilen kann das Widerstandsmaterial bei Temperaturen > 1000°C aufschmelzen.
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Insbesondere bei den hochohmigen SMx-Baureihen kann unter Umständen eine konkave Durchbiegung des Bauteils nach dem Verlöten auftreten. Welchen Einfluss hat diese Veränderung auf den Widerstand?
Die konkave Wölbung nach dem Anlöten betrifft folgende Baureihen: SMK, SMP, SMS, SMT. Diese Wölbung ist absolut harmlos und es besteht keinerlei Risiko für die Zuverlässigkeit der Bauteile. Die Bauteileigenschaften werden hierdurch nicht beeinflusst.

